Max Ernst Gesellschaft e.V.
Veranstaltungen
Liebe
Mitglieder und Freunde
der Max Ernst Gesellschaft!
Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, in künstlerischer Hinsicht eine wichtige Zeit des Aufbruchs in die Moderne, der Besinnung auf Eigenständigkeit und, besonders in Deutschland, des erfolgreichen Bemühens, im Konzert der in Europa wegweisenden, zum Teil schon etablierten, Konzeptionen eine bedeutende Partie zu übernehmen, werden nun, nach rund 100 Jahren, vielfach in Museen mit interessanten Ausstellungen zur damaligen Avantgarde in Erinnerung gerufen.
Wir freuen uns sehr, Sie auf diesem Wege an die Zeit des jungen Max Ernst heranführen zu können. Im ersten Halbjahr möchten wir Ihnen „Künstlerinnen der Avantgarde“ in Düsseldorf vorstellen, aber auch Niki de Saint Phalle in Brühl als eine ihrer Nachfolgerinnen. Vermutlich wäre auch das in einem Film von Peter Schamoni so einfühlsam interpretierte Schaffen des Fernando Botero ohne diese „Vorhut“ mehr als befremdend. Das niederländische Kröller-Müller- Museum bietet mit seiner 1935 dem Staat überlassenen privaten Sammlung der Helene Müller ein grandioses Spektrum des Kunstschaffens vor allem im 1. Viertel des 20. Jahrhunderts.
Von besonderem Interesse dürfte aber auch die Wuppertaler Ausstellung „Der Sturm – Zentrum der Avantgarde“ sein, die auf vor exakt hundert Jahren begonnene Aktivitäten hinweist, die die rheinische Avantgarde um Max Ernst faszinierten, z.T. auch provozierten. Sie findet ein großartiges Pendant in der ab September 2012 im Wallraf-Richartz-Museum gezeigten Ausstellung „1912 – Mission Moderne - Die Jahrhundertschau des Sonderbundes“, die wir mit Ihnen im 2. Halbjahr besuchen möchten.
Darüber hinaus dürfte aber auch die Diskussion mit dem diesjährigen Preisträger/ der diesjährigen Preisträgerin des Max Ernst Stipendiums und mit Mitgliedern der Jury Ihr Interesse verdienen, geht es doch nicht nur um bekannte, sondern auch um künftige Wege der Kunst.
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie diesen Veranstaltungen der Max Ernst Gesellschaft Ihre Aufmerksamkeit widmen würden.
Programm
1. Halbjahr 2012
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Januar bis Juni 2012